Ziele

Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Nürnberg e.V. setzt sich seit Jahren dafür ein Kinder und Jugendliche wirkungsvoll vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Mit ACHTUNG GRENZE! können wir unterschiedliche Zielgruppen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und Besonderheiten erreichen. Unter dem Namen ACHTUNG GRENZE! wurden zu Beginn des Jahres 2013 alle drei Präventionsangebote des Kinderschutzbund Nürnberg zusammengefasst. Das Präventionsdreieck umfasst im Einzelnen:

ACHTUNG GRENZE! (seit 2005)
ACHTUNG GRENZE!sports (seit 2010)
ACHTUNG GRENZE!Ich bin Ich (seit 2005)

Alle drei Angebote verfolgen das gemeinsame Ziel verschiedenen Formen von Gewalt - besonders der sexualisierten Gewalt - an Kindern und Jugendlichen vorbeugend entgegen zu wirken.

Ziele für die Kinder und Jugendlichen

Primärprävention: durch das Projekt soll die Zahl der Kinder und Jugendlichen,
  die körperliche, psychische und sexuelle Gewalt erleben müssen, vermindert
  werden.
Sekundärprävention: schnellere Aufdeckung und damit Beenden von Gewalt
Täterprävention
Grundlagenwissen über verschiedene Formen von Gewalt
Wissen über Kinderrechte
Handlungswissen: Wie kann ich mich in Gewaltsituationen verhalten?
  Wo bekomme ich Hilfe wenn ich diese brauche?
Förderung von sozialer Kompetenz, Stärkung von Selbstbewusstsein,
  Selbstbehauptung, Einfühlungsvermögen

Ziele für die Eltern, Erziehungsberechtigten

Grundlagenwissen zum Thema sexualisierte Gewalt
Rechtliche Grundlagen
Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt
Umsetzen vorbeugender Erziehung
Wissen über Kinderrechte
Wissen über sinnvolle Regeln zum sicheren Umgang mit dem Internet
Informationen über Inhalte des Angebotes ACHTUNG GRENZE!®

Ziele für Fachkräfte, Lehrer/innen, Trainer/innen etc.

Grundlagenwissen zum Thema sexualisierte Gewalt
Informationen zu präventiver Möglichkeiten
Informationen zu Risikofaktoren sexueller Gewalt
Präventive strukturelle Bedingungen, Mindeststandards
Unterstützung beim Thema Selbstreflexion, Erkennen und Entwicklung
  einer Grundhaltung zum Thema (sexueller) Gewalt
Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf sexuelle Gewalt
Information über Beratungsstellen, Hilfesysteme außerhalb der
  Organisation und Einrichtung

Nach dem Motto „Gemeinsam stark!“ ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen zum Thema „Schutz vor (sexualisierter) Gewalt“ geschult werden, sondern auch, dass Eltern, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Trainer/innen, Übungsleiter/innen, Vorstände, Ehrenamtliche etc. mit eingebunden werden. Denn nur durch eine Zusammenarbeit ist eine wirksame Prävention möglich. Deshalb werden vor den Workshops mit den Kindern und Jugendlichen ein Elternabend und eine Fortbildung mit Grundlageninformationen für die TrainerInnen, ÜbungsleiterInnen, Vorstände, Ehrenamtliche etc. angeboten.

Mehr Informationen zum Thema Sexuelle Gewalt und Prävention.