Warum Gewaltprävention?

Cybermobbing, „Happy Slapping“ (fröhliches Schlagen), der Missbrauchsskandal 2010 sind nur ein paar Begriffe die uns an extreme und schockierende Vorfälle von Gewalt in den letzten Jahren erinnern.

Gewalt tritt in verschiedensten Formen auf und hat für die Betroffenen oft schlimme Folgen. Unsere Gesellschaft ist nicht frei von Gewalt. Es spielt auch keine Rolle welche Herkunft man hat, zu welcher Schicht man gehört oder wie alt man ist. Gewalt kann überall vorkommen.

Unsere Aufgabe ist es vor allem die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu schützen und dazu beizutragen das Gewalt verringert wird. Kinder haben ein Recht auf ein gewaltfreies Leben! Dabei ist es besonders wichtig, dass sie unterstützt werden sich zu selbstbewussten, starken Persönlichkeiten zu entwickeln und zu lernen wie man mit Konflikten gewaltfrei umgeht. Kinder und Jugendlichen müssen in einer altersgerechten Art und Weise darüber informiert werden, dass es verschiedene Arten von Gewalt gibt. Sie müssen lernen Grenzen setzen und erkennen zu können und wissen wie man in bestimmten Situationen sinnvoll reagieren kann.

Gewaltprävention möchte Gewalt verhindern und reduzieren. Es geht darum dass immer weniger Kinder von Gewalt betroffen sind und auch darum dass Kinder später nicht selbst gewalttätig werden. Sie müssen in Ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt werden, damit sie lernen können respektvoll mit anderen Mitmenschen umzugehen und Konflikte auf angebrachte Art und Weise zu lösen.

Es geht darum soziale Kompetenz zu lernen und Empathievermögen zu fördern.
Im Laufe ihres Lebens lernen Kinder, wie sie ein gesundes, sicheres, glückliches Leben führen können. Sie lernen z.B. wie man sich im Straßenverkehr verhält um sich vor Unfällen zu schützen. Sie lernen welche Lebensmittel man essen sollte damit der Körper gesund bleibt und im Schwimmunterricht wird schwimmen geübt damit man im Wasser nicht untergeht. Zu einem gesunden, sicheren und glücklichen Leben gehört auch zu Lernen wie man sich am ehesten vor Gewalt schützen kann. Wissen und Information sind wichtiger Bestandteil von Gewaltprävention.

Eltern und Kinder sowie alle Erwachsenen die mit Kindern zu tun haben müssen gleichermaßen beteiligt werden wenn es darum geht Gewalt zu verhindern und zu verringern. Genau das versuchen die Projekte „ACHTUNG GRENZE!“, „ACHTUNG GRENZE!sports“ und „ACHTUNG GRENZE!Ich bin Ich“.