Achtung Grenze!sports

Warum ein Projekt zur Prävention von (sexueller) Gewalt im Sportverein?

In einem Sportverein/Club stehen Leistung und körperliche Aktivitäten im Mittelpunkt. Es wird trainiert und in der Regel werden auch Wettkämpfe ausgetragen. Warum sich also mit einem Thema wie Gewaltprävention beschäftigen? Die überwiegend ehrenamtliche organisierten Sportvereine/ -verbände, etc. haben doch schon genug zu tun.

Das ist auch richtig! Dennoch stehen alle Erwachsenen die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten in der gesellschaftlichen Verantwortung zu deren Schutz beizutragen und dazu gehört ganz konkret Schutz vor Gewalt. Kinder und Jugendliche, die sich im Verein geschützt, sicher und wohl fühlen, die dort Vertrauenspersonen haben, haben mehr Spaß an Sport und Leistung.



Sport ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Kinder und Jugendlichen. Der Kontakt zu Gleichaltrigen, Erwachsenen, die als Vorbilder dienen und das Erleben der eigenen Körperlichkeit sind wichtige Erfahrungen. Erfolgserlebnisse und Teamgefühl tragen zur Förderung von Selbstbewusstsein bei und stärken die Persönlichkeit der Sportler und Sportlerinnen. Somit bietet Sport einen idealen Rahmen um Gewaltprävention zu leisten.

Wie alle Organisationen die mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters, Herkunft etc. zu tun haben gibt es auch im Sport(verein) Strukturen und Faktoren die ein Risiko für Gewalt bergen können. ACHTUNG GRENZE!sports wurde von pädagogischen Fachkräften gezielt für die Gegebenheiten und Risikofaktoren in Sportvereinen entwickelt. Für noch mehr Spaß und Schutz im Sport. Schützende Sportvereine informieren sich und betreiben aktive Präventionsarbeit!